Wer wir sind

Wir betreiben eine kleine biologische Bioland-Imkerei. Unsere Bienen stehen auf Flächen in Nonn (Bad Reichenhall) und in Pang (Rosenheim).

  • Wir
  • Staufen
  • Nonner Kirche
  • Beuten im Eil
  • Predigtstuhl

Unsere Bienen

Wir imkern sowohl mit Carnica als auch mit Buckfast-Bienen. Als Beute verwenden wir Dadant und Mini-Plus für die Nachzucht. Alle Beuten sind aus Weymouthkiefernholz gefertigt.

Der Wabenbau erfolgt im offenen Kreislauf mit eigenem Wachs. Freier Wabenbau wird von uns gefördert. Beispielsweise erhalten die Bienen Rahmen ohne Mittelwände, die sie selbst nach belieben ausbauen dürfen.

Carnica-Bienen:

Die Carnica (Apis mellifera carnica), auch Kärntner Biene genannt, ist eine natürlich entstandene Unterart der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera). Sie wurde nach dem 2. Weltkrieg im deutschsprachigen Raum weit verbreitet. Gründe dafür waren die größere Volksstärke und der damit verbundene höhere Honigertrag. Sie kommt mit heißen Sommern und kalten Wintern gut zurecht. Die Bienen sind in der Regel dunkler.

Buckfast-Bienen:

Der Ursprung der Buckfastbiene ist eine Kreuzung der dunklen Ligustica mit der altenglischen Mellifica. Sie wurde ab 1916 von Bruder Adam im englischen Kloster Buckfast gezüchtet. Die Bienen zeichnen sich in der Regel durch gute Honigleistung, Sanftmütigkeit, Schwarmträgheit und Brutfreudigkeit aus. Das Aussehen der Bienen ist uneinheitlich und kein Zuchtziel.

Unser Honig

Die zwei Quellen für den Honig sind zum einen der Blütennektar und zum anderen der Honigtau (zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt von Insekten).

Für 500 g Blütenhonig werden ungefähr 2 Millionen Blüten angeflogen. Eine Sammelbiene kann ca. 60 mg Nektar/Honigtau in ihrer Honigblase transportieren. Mit körpereigenen Stoffen versehen, wird dabei bereits im Flug der Nektar umgewandelt.

Die Stockbienen verarbeiten dann das Sammelgut weiter zu Honig. Dem Zuckersaft wird dabei v. a. Wasser entzogen und diesem wertvolle Enzyme zugesetzt. Zum Schluss wird die Zelle mit einer dünnen Wachsschicht verschlossen und von Einflüssen geschützt gelagert. Sind alle Waben mit Wachs verschlossen (verdeckelt), weiß der Imker, dass der Honig erntereif ist.

Als Naturprodukt wird der Honig nicht erwärmt. Er wird kalt geschleudert. Es wir ihm nichts zugesetzt und nichts entnommen. Der Feuchtegehalt liegt bei maximal 18 %.

Sommertrachthonig: Enthält stark wechselnde Anteile an Nektar und Honigtau. Aroma, Geschmack und Farbton ändern sich von Jahr zu Jahr.

Waldhonig: Er zeichnet sich aus durch kräftige, malz-würzige Aromen und viele Mineralstoffe. Abgerundet ist dieser mit Geschmacksnoten der Blütentracht. Waldhonig ist eine Rarität, da er aus klimatischen Gründen nicht jedes Jahr geerntet werden kann.

Lindenhonig: Dieser enthält sowohl Anteile der Lindenblüte, als auch den Honigtau von der Linde.

Je nach Jahr und Lage, bieten wir die genannten Sorten an. In jedem Fall aber einen gscheiden Honig.

Was heisst biologische Imkerei?

1. Im Kreislauf wirtschaften - Konkret: Unser Bienenfutter ist Biolandzucker von heimischen Zuckerrübenbauern.

2. Bodenfruchtbarkeit fördern - Konkret: Unsere Wiesenflächen, auf denen die Bienen stehen, werden nicht gedüngt. Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel kommen zum Einsatz.

3. Tiere artgerecht halten - Konkret: Unsere Imkerei ist tierethisch orientiert. Die Bienen behalten einen Teil des Honigs. Freier Wabenbau wird gefördert. Die Bienenwohnung ist aus unbehandeltem Holz. Tierarzneimittel sind lediglich organische Säuren. Bienen dürfen auch schwärmen.

4. Wertvolle Lebensmittel erzeugen - Konkret: ausgesuchte Standorte, eigener offener Wachskreislauf, nur unbebrütete Waben werden geschleudert. Es findet keine Erhitzung des Produktes statt. Regionale Wirtschaftskreisläufe sind uns wichtig. Externe Kontrollen finden statt.

5. Biologische Vielfalt fördern - Konkret: Anlage von Streuobstwiesen, Blühstreifen, Renaturierung der Flächen, auf denen die Bienen stehen.

6. Natürliche Lebensgrundlagen bewahren - Konkret: Keine Kauf von Futtermitteln aus Übersee, kein Einsatz von Tierantibiotika.

7. Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern - Konkret: Faire Partnerschaften zwischen Hersteller, Handel und Kunden.

Impressum/Kontakt

Bioland-Imkerei Pang/Nonn

Gabriele Fernsebner | Dr. Florian Schamberger

Mitteralmweg 1 | 83026 Rosenheim

imkerei@gscheider-honig.de

08031 7969920

Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Bioland-Betriebsnummer: 804518